G3 Basel

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Halleluja Gugge

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Halleluja-GuggeIn den Gottesdiensten sammeln wir regelmässig Lebensmittel und alltägliche Gebrauchsgegenstände, die wir in Papiertaschen an Menschen verteilen, welche eine solche Unterstützung brauchen können. Diese "Halleluja Gugge" ist sowohl eine unbürokratische Hilfeleistung für Menschen in finanziellen Schwierigkeiten, als auch ein praktisches Zeichen der Liebe Gottes und unserer Anteilnahme.

 

Zukunft und Hoffnung

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haus_der_zukunft_und_hoffnung_128"Zukunft und Hoffnung" ist ein Projekt im Bereich Wohnunterstützung für Jugendliche

Viele Menschen unserer Stadt sind einsam und ohne Perspektive. Jugendliche mit finanziellen Problemen sind keine Seltenheit. Etliche sind entwurzelt und haben Schwierigkeiten in verbindlichen Beziehungen zu leben. Es gibt "erwachsene Waisen", welche ohne Unterstützung ihr Leben zu meistern versuchen. Es fehlen ihnen die nötigen finanziellen und sozialen Voraussetzungen, damit sich ihr Leben positiv weiterentwickeln kann. Die staatlichen sozialen Einrichtungen stossen mehr und mehr an ihre Grenzen.

Zu Gotthelfs Zeiten gab es im Emmenthal viele sogenannte "Knechte und Mägde". Diese Menschen wurden in Bauernfamilien integriert, konnten dort arbeiten und wohnen. Sie hatten ihr eigenes Zimmer und trotzdem Familienanschluss. Menschen ohne familiäres Umfeld wurden so in die Gesellschaft integriert. Die Initiative kam von privater Seite. Es war jedoch nicht nur ein warmes Nest oder ein sozialer Platz. Sie mussten zum Teil hart arbeiten und ihr Brot so verdienen. Es war ein Geben und Nehmen für beide Seiten. Seither hat sich unsere Gesellschaftsstruktur stark verändert und individualisiert. Heute sammeln wir die "Knechte und Mägde" stattdessen in staatlichen Einrichtungen. Es gibt zahlreiche betreute Wohnsituationen. Diese sind tendenziell teuer. Abgesehen davon besteht die Gefahr, dass die Menschen zuwenig herausgefordert werden, wenig Verantwortung übernehmen und in ihrer Entwicklung stehen bleiben. Es gibt auch viele junge Menschen, welche im Moment noch keine therapeutische Wohnform brauchen, sondern einfach ein gesundes Umfeld, indem sie sich positiv entwickeln können.

Es braucht neben den bestehenden Wohngemeinschaften neue Modelle. Die Initiative zur Hilfe muss wieder vermehrt von privater Seite her kommen.

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